Das richtige Heizung und Lüften

 

 

Viele Kunden verursachen schlechtes Heizverhalten selbst. Gerade bei der berühmten Gardine über dem Thermostat-Kopf.

 

Der Regler ist nicht nur ein Regler, sondern auch ein Fühler. Verdeckte TH-Köpfe fühlen nur noch die Wärme unter dem Abgehangenen und nicht die Raumtemperatur. < Der Heizkörper bleibt z.B. kalt durch ein Wärmestau am Thermostat-Kopf.

 

 

Aber auch umgekehrt reagiert der TH-Kopf auf kalte Zugluft. Gerade in den Wintermonaten sollte man beim Stoßlüften den Regler mit einer Decke z.B. abdecken. So verhindert man, dass kalte Zugluft auf den Regler trifft und den Heizkörper anspringen lässt.

 

 

Vermeiden Sie eine Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht über 5 Grad. Andernfalls muss der Raum jedes Mal erneut aufgeheizt werden. Dies erhört die Heizkosten. 

 

 

Heizkörper müssen immer frei sein, zugestellte Heizkörper können Ihre Strahlungswärme schlecht abgeben und es kommt zu einem Wärmestau. Folge ist, dass Thermostatventil (Kopf) schließt zu früh. Der Raum bleibt kalt.
Bei modernen Heizkörper mit Konfektionsflächen ist es wichtig, dass sie Innen Staubfrei bleiben und zwischendurch mal gereinigt werden. Dieser Heizkörper sollte unten, wie auch oben frei sein. Damit kalte Luft unten angezogen werden kann und als warme Luft oben wieder austreten kann.

 

Wärmestau durch Möbel:

Heizkörper wird nur kurz warm und der Raum kalt

Abgedeckt beim Stoßlüften:

Thermostatkopf wird vor Zugluft im Winter geschützt

Freiliegender Thermostatkopf:

Der Kopf regelt über die Raumtemperatur

 


 

Das richtige Lüften

 

 

 

Das richtiger Lüften erfolgt durch Stoßlüften ( Querlüften). Warum ist das so?

 

 

 

Die aufgewärmte Luft im Raum nimmt die Feuchtigkeit auf und bindet diese. Da warme Luft leichter ist wie kalte Luft, schichtet diese sich von der Decker abwärts. Um die Feuchtigkeit aus dem Raum zu bekommen, muss die warme Luft raus und die kalte Luft in den Raum. Da Wärme die Eigenschaft hat, zur Kälte zuziehen, kann der Luftaustausch durch ein gekipptes Fenster nicht stattfinden. Es ist eine Einspurige Autobahn. Durch das Stoßlüften (weit offenes Fenster) ist genügend Platz, um ein gemeinschaftlicher Luftaustausch zu vollrichten.

 

 

 

Damit nicht unsere ganze wärme von dem Raum verlorenen geht, ist es ganz wichtig, nur so lange zu lüften, bis ein kompletter Luftwechsel stattgefunden hat. In normalen Räumen reicht ein  kurzes lüften von 2 bis 5 Minuten aus.

 

 

 

Dabei ist es wichtig in Wohnräumen eine Luftfeuchte von 40-60% zu erzielen. Gerade im Schlafzimmer sollte man vor dem schlafen gehen, den Raum noch mal Lüften. Durch das atmen wird eine große Menge an Feuchtigkeit in den Raum getragen.
Eine geringe Luftfeuchtigkeit zu Beginn ist hierbei von Vorteil.

 

 

 

Eine Raumfeuchtigkeit über 60% führt unweigerlich zum Schimmel! Und nur ein warmer Raum nimmt Feuchtigkeit in der Luft auf, die man später dann über das Lüften rausträgt!